Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl am 13.09.2026

Anne Biemann, Platz 2:

Seit 2013 wohne ich wieder in Vehrte, wo ich auch groß geworden bin.

2021 habe ich mich in den Rat wählen lassen, weil ich endlich den Schulhof in Vehrte gestaltet haben wollte, auf dem seit 2014 viele Geräte dem Sporthallenneubau weichen mussten.

Zudem merke ich als Mutter dreier Kinder wie anstrengend es teilweise ist, mit dem Fahrradanhänger oder mit Fahranfängern in einigen Ecken Belms als Familie sicher mit dem Fahrrad voranzukommen. Hier wollte ich mich nicht mit 200 Metern Fahrradstraße irgendwo in Icker zufrieden geben. Daher bin ich stolz auf das entwickelte Radverkehrskonzept, das wir gemeinsam mit den anderen Parteien auf den Weg gebracht haben und das mit einer stattlichen Fördersumme Belm immens aufwerten wird.

Leider musste ich feststellen, dass manches länger dauert, als man es sich wünscht. Dennoch hat mir die Ratsarbeit sehr viel Freude bereitet, da man viele Entscheidungsprozesse von Anfang an mitbekommt und konstruktiv begleiten kann.

Für die nächste Ratsperiode liegen mir vor allem die konkreten Umsetzung des Radverkehrskonzepts und die Umsetzung des Ganztagsanspruchs am Herzen. Wobei ich mir bei letzterem wünsche, dass diese konstruktiv auch im Austausch mit den Schulgemeinschaften und auf lange Sicht nachhaltig erfolgt, indem die Gebäude energetisch optimal aber auch von der Nutzung her flexibel veränderbar sind. In erster Linie wünsche ich mir aber Schulgebäude, die moderne Unterrichtsformen ermöglichen und in denen die Kinder auch Rückzugs- und Pausenmöglichkeiten haben.

Grüne Politik bedeutet für mich nicht nur die Bewahrung unserer lebenswichtigen Ressourcen, sondern auch langfristige Unabhängigkeit – bei Mobilität, Gebäudegestaltung und Energie. Zum Beispiel auch, indem wir die kommunalen Gebäude mit PV ausstatten und dadurch im Idealfall sogar Einnahmen generieren, die wir sonst nicht hätten. So profitieren ganz konket auch von den Windrädern in unserer direkten Umgebung.

Elena Lüeske, Platz 4:

Ich bin in Icker verwurzelt und eng mit den Menschen und dem Vereinsleben vor Ort verbunden. Beruflich arbeite ich als Sozialarbeiterin an Grundschulen – Bildung, Kinder und ein gutes Miteinander liegen mir besonders am Herzen.

Zum ersten Mal kandidiere ich für den Gemeinderat, weil ich meine Erfahrungen und Ideen nun auch politisch einbringen möchte. Als aktives Mitglied beim SuS Vehrte, Vorstandsmitglied im Bürgerverein Icker und Jugend­sportleiterin im Schützenverein bin ich ebenso mitten im Vereinsleben, wie auch beim Tanzen beim Icker Karneval oder als Küchenfrau im Icker Zeltlager.

Dabei erlebe ich täglich, wie wichtig Ehrenamt, Vereine und Gemeinschaft für unsere Gemeinde sind. Ich möchte mich dafür einsetzen, diese zu stärken und gleichzeitig die Themen Bildung und Soziales weiter voranzubringen.

Ich möchte nicht nur zuschauen, sondern mitgestalten – und meinen Platz im Gemeinderat nutzen, um vor Ort wirklich etwas zu bewegen.

Luca Schröder, Platz 5:

Warum ich für den Gemeinderat kandidiere

Politik und kommunales Engagement begleiten mich schon lange. Durch meinen Großvater, der selbst Gemeindedirektor war, wurde mein Interesse an Kommunalpolitik früh geweckt. Heute, mit 27 Jahren, bin ich überzeugt: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, selbst Verantwortung zu übernehmen und mich aktiv für unsere Gemeinde einzusetzen.

Kommunalpolitik bedeutet für mich, die Gemeinde, in der wir leben, konkret mitzugestalten. Dabei möchte ich mich für sachliche, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Entscheidungen einsetzen und unterschiedliche Interessen zusammenbringen. Besonders wichtig ist mir, dass auch die Perspektive der jüngeren Generation stärker gehört wird und wir heute die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.

Durch mein Masterstudium im Wirtschaftsingenieurwesen mit der Fachrichtung Energiewirtschaft bringe ich zudem fachliches Wissen mit, das ich dort einsetzen möchte, wo es für unsere Gemeinde einen Mehrwert schaffen kann. Themen wie Energie, Nachhaltigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen werden auch auf kommunaler Ebene immer wichtiger.

Verantwortung für unsere Gemeinschaft zu übernehmen, ist für mich allerdings nichts Neues. Durch mein ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, der Kinder- und Jugendarbeit, im Zeltlager und beim Aufbau von Foodsharing in Belm habe ich selbst erlebt, wie wichtig Ehrenamt für das Zusammenleben in unserer Gemeinde ist. Deshalb möchte ich mich auch dafür einsetzen, dass ehrenamtliches Engagement wertgeschätzt, unterstützt und auch in Zukunft möglich gemacht wird.

Genau das möchte ich nun auch in der Kommunalpolitik tun: zuhören, anpacken und unsere Gemeinde gemeinsam zukunftsfähig und lebenswert gestalten.

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